19. Spieltag: FV Blau-Weiß Stahl Freital II - SG Traktor Reinhardtsdorf 1:3

Der 19. Spieltag hatte für die Traktorelf Endspielcharakter, musste man doch beim Tabellenschlusslicht Stahl Freital II antreten. Während die Konkurrenz im Tabellenkeller schon mehrere Siege in der Rückrunde verbuchen konnte, hatte Reinhardtsdorf zuletzt zwei deutliche Niederlagen einstecken müssen. Eine weitere Niederlage im 6-Punkte-Spiel wäre einer Vorentscheidung im Abstiegskampf gleichgekommen. Dasselbe dürfte auch der Elf aus Freital klar gewesen sein.

Die Gäste begannen mit viel Zug zum Tor, nach nur wenigen Sekunden konnte sich Lars Schmittner mit dem Ball auf dem Weg zum Tor durchsetzen, verfehlte jedoch knapp. In Spielminute 16 wurde Tom Feske halbrechts freigespielt und verwandelte aus spitzem Winkel zur 0:1 Führung. Bei Freital lief spielerisch nicht viel zusammen und so war es weder überraschend noch unverdient, dass Reinhardtsdorf zu weiteren Großchancen kam. In der 22. Minute konnte Andreas Heine einen Querschläger im Strafraum abfangen und den herauseilenden Torwart gekonnt überlupfen, 0:2 für die Gäste. Freital stabilisierte sich nun zunehmend und spielte in der Offensive viele lange Flugbälle auf die Außenbahn. Die Gästeabwehr stand weitgehend sicher, jedoch hatten die Hausherren zumindest zwei hochkarätige Torgelegenheiten. Kurz vor dem Pausenpfiff kam nochmal Schmittner im Alleingang vors Tor. Statt den Sack zuzumachen, schob er jedoch überhastet den Ball am Tor vorbei.

In Hälfte zwei wurden die Stahler deutlich bissiger und wollten den Anschlusstreffer. Der Traktorelf gelang es trotz 0:2 Führung nicht das Spiel zu beruhigen. Aber das Mittelfeld der Gäste war an diesem Tag spielerisch nicht zu durchdringen, was neben Lukas Lösel vor allem dem kürzlich zurückgekehrten Jens Hermann zu verdanken war. So brachte Freital weiterhin lange Bällen nach vorn, die vom reinhardtsdorfer Schlussmann nacheinander weggepflückt wurden. In der 63. Spielminute konnte abermals Heine aus kurzer Distanz abstauben, damit war das Spiel entschieden. Freital kämpfte beherzt weiter und profitierte kurz vor Schluss noch von einem Torwartfehler der Gäste. Der Endstand von 1:3 ging in Ordnung.

Reinhardtsdorf kann nun mit Rückenwind und neuem Selbstvertrauen ins nächste Spiel gehen, am kommenden Sonntag geht es zu Hause gegen Gorknitz. Ein ausdrückliches Lob gebührt dem Schiedsrichtergespann um Steffen Böhme, das an diesem Tag eine nahezu fehlerfreie Partei ablieferte.

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