6. Spieltag FSV Dippoldiswalde - SG Traktor Reinhardtsdorf 1:3

Zum 6. Spieltag stand für die SG eine schwere Aufgabe an, es ging zum Auswärtsspiel nach Dippoldiswalde. Die Kreisstädter sind schwach in die aktuelle Saison gestartet und standen nach 5 Spieltagen mit 0 Punkten im Tabellenkeller. Wer jedoch die Liga kennt, weiß dass der FSV ins obere Tabellendrittel gehört. Mit entsprechendem Respekt ging die SG Traktor an den Start.

Die Gastgeber waren von Beginn an voll da, führten aggressiv die Zweikämpfe und wollten das Spiel bestimmen. Reinhardtsdorf hielt mit Mühe dagegen und versuchte, die wenigen Torgelegenheiten zu nutzen, die sich ergaben. Vor allem im Spielaufbau ließ Dipps nicht viel Raum und bestrafte selbst kleinste individuelle Fehler. Aber die Gästeverteidigung um Chris Schumann und Robin Albert stand fast immer richtig und entschärfte edliche hohe Eingaben aus dem Halbfeld. Nach einigen vergebenen Versuchen gelang es in der 28. Spielminute den ersten Spielzug im Angriff zu Ende zu spielen und Tom Feske ließ dem gegnerischen Schlussmann keine Chance im 1 gegen 1. Die Führung war jedoch trügerisch, hatten die Hausherren doch mehr vom Spiel. Unbeirrt machte der FSV weiter Druck nach vorn und belohnte sich nach 41. Minuten mit dem Ausgleich.

Die zweite Hälfte startete wie die erste, Dipps attackierte zeitig, wollte unbedingt die Führung. Die SG bekam im Mittelfeld keinen richtigen Zugriff und hatte dementsprechend auch nur wenige Offensivaktionen. In der 65. Spielminute kam die SG über den linken Flügel und Eric Scharfe passte steil ins Zentrum auf Tom Feske. Der erwischte den Ball nicht, hinter ihm lief jedoch Jens Herrmann. Der nahm den Ball aus vollem Lauf mit, ging selbstbewusst auf’s Tor und schob, wie schon in der Vorwoche, mustergültig ein. Damit war das Spiel auf den Kopf gestellt, die Gastgeber in Schockstarre. Reinhardtsdorf  kam nun endlich in Fahrt, machte das Spiel breiter, gewann mehr Zweikämpfe. In der 83. Spielminute setzte sich Tom Fischer stark über den rechten Flügel durch und bediente von der Grundlinie flach den einlaufenden Franz Brettschneider. Dieser fasste sich mit seinen 17 Jahren ein Herz und hämmerte den Ball wie er kam aus gut 16 Metern ins Tor. Damit war das Spiel entschieden und Reinhardtsdorf darf sich über 3 weitere Punkte auf dem Konto freuen.

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