11. Spieltag SG Traktor Reinhardtsdorf - SV Chemie Dohna 1:2

Der 11. Spieltag hätte aus reinhardtsdorfer Sicht nicht schlechter laufen können. Bereits nach 6. Spielminuten leistete man sich einen dummen und unnötigen Fehler im Spielaufbau, den Dohna sofort ausnutzte und 0:1 in Führung ging. Die Traktorelf steckte den Rückstand anstandslos weg und versuchte Torabschlüsse zu generieren. Die beste der ersten Halbzeit hatte wohl Tom Feske auf dem Fuß, der nach starker Vorarbeit von Lars Schmittner einen Volleyabschluss aus kurzer Tordistanz nicht richtig erwischte. Die Spielanteile waren ausgeglichen, ein echter Spielfluss entwickelte sich jedoch kaum, da der Gegner aus Dohna mit seiner rustikalen Spielweise für ständige Spielunterbrechungen sorgte. Flankiert wurde das ganze von ständigen lautstarken Protesten des dohnaer Betreuerstabs über die eigentlich gute Leistung des Schiedsrichtergespanns und mitunter wüsten Hasstiraden der mitgereisten Fans gegen alles und jeden. Kurz vor der Halbzeitpause mussten die Gäste noch einen Platzverweis wegen wiederholtem unsportlichen Verhalten hinnehmen.

In Hälfte zwei standen die Gäste tief und konzentrierten sich vorwiegend auf die Verteidigung. Reinhardsdorf schaffte nicht ausreichend Druck über die Außenbahn zu entwickeln und das Spiel gegen den dezimierten Gegner in die Breite zu ziehen. So setzte sich das ruppige Spiel überwiegend im Mittelfeld fort. Dohna kam noch zu zwei Konterchancen, die jedoch Traktor-Schlussmann Rene Richter bravorös meisterte. In der 80. Spielminute kamen die Gäste per Einwurf in den reinhardtsdorfer Strafraum, wo Nick Häntschel seinen Gegenspieler ungestüm umrempelte. Der Pfiff ertönte sofort und zurecht. Wie bereits in der ersten Hälfte nahmen die Gäste auch dieses Geschenk dankend an und erhöhten auf 2:0. Kurz vor Schluss Traf Moritz Ehrlich schließlich nach starker Kombination mit Heine noch zum 1:2 Anschlusstreffer.

Am Ende verlor man das Spiel verdient, da man sich zu leicht von der unangenehmen Spielweise des Gegners aus dem Konzept bringen ließ und es nicht schaffte seinen Rhythmus zu finden.

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