24. Spieltag FSV Dippoldiswalde - SG Traktor Reinhardtsdorf 5:2

Am 24. Spieltag der laufenden Kreisoberliga Saison ging es bei bestem Fußballwetter für die Reinhardtsdorfer nach Dippoldiswalde. Der Traktor-Trainer forderte und prophezeite ein Torspektakel gegen den acht-platzierten FSV, welcher mehr als 60 Gegentore zu verbuchen hatte und schwörte das Team ein. Trotz anhaltender, dünner Personaldecke hatte man sich viel vorgenommen und wollte die Momente spielerischer Überlegenheit endlich in Tore ummünzen, um drei Spiele vor Saisonende wichtige Punkte im Abstiegskampf zu sammeln. Dies spiegelte sich auch in einer sehr offensiv ausgerichteten Aufstellung wieder.

Schiedsrichter Torsten Scheider eröffnete das Spiel pünktlich 15:00 Uhr. Nach einem groben Schnitzer in der reinhardtsdorfer Hintermannschaft stand es bereits nach wenigen Sekunden 1:0 für die Gastgeber aus Dippoldiswalde. Ein derber Rückschlag für die Traktorelf. Erneuter Anpfiff. Reinhardtsdorf war endlich aufgewacht und spielte nun besser. Mittels Passstafetten über mehrere Stationen kombinierte man sich immer häufiger vor das gegnerische Tor. So ließ der auch der 1:1 Ausgleichstreffer durch Tom Feßke nicht lange auf sich warten. Nun hieß es: weiter Gas geben. Keine 5 Minuten später erzielte Tom Fischer nach einem wunderbaren Pass in die Spitze den 2:1 Führungstreffer für die Gäste. Reinhardtsdorf spielte nun freier auf. Umso ärgerlicher war der unnötige 2:2 Ausgleichstreffer in der 32. Spielminute, welcher trotz kleiner Unsicherheiten der reinhardtsdorfer Abwehr praktisch aus dem Nichts kam. So brachte man die Gastgeber wieder ins Spiel, welche nun mehr und mehr das Zepter in die Hand nahmen. Mit einer Drei-Mann-Verteidigungskette fanden die Reinhardtsdorfer keinen Zugriff auf die schnell in die Spitze spielenden Dippoldiswalder. Freistoß für den FSV in der 43. Spielminute – 5 Meter hinter der Mittellinie. Ein weiter Flugball, der Traktor-Keeper verschätzt sich, 3:2. Ebenso unnötig wie ärgerlich. Zwei Minuten später musste Torhüter Tomas Stepan erneut hinter sich greifen. 4:2 der Pausenstand.

In den zweiten 45 Minuten änderten die Reinhardtsdorfer ihre Aufstellung. Eine Viererkette sollte die Verteidigung stabilisieren. Leider konnte dies nicht umgesetzte werden. Bereits 10 Minuten nach Wiederanpfiff stand es 5:2. Mehr hatte Durchgang zwei auch nicht zu bieten. Erstaunlich war, dass es Reinhardtsdorf nicht schaffte Pässe von einem Mitspieler zum nächsten zu spielen und man konnte froh sein, dass die Niederlage nicht noch höher ausgefallen ist. Das prophezeite Torspektakel wurde Realität, jedoch nicht zu Gunsten der Reinhardtsdorfer und man ließ wertvolle Punkte liegen. Im vorletzten Saisonspiel kommenden Samstag ist die Traktorelf zu Gast in Dohna, wo man alles geben wird um diese Leistung zu korrigieren und nötige Punkte zu sammeln.

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